Konzept

Ansatz

„Die Lebenswelt heutiger Kinder hat sich im letzten Jahrzehnt stark verändert. Technisierung, Urbanisierung und Mediatisierung haben dazu geführt, dass sich ihr Lebensstil wandelt. Eine Folge davon ist eine verringerte körperliche Aktivität. Neuste Ergebnisse der KIGGS Studie des RobertKoch-Instituts belegen diese Entwicklung. Demzufolge besteht ein Bedarf an professionellen und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen konzipierten Bewegungsangeboten für Kinder, um möglichst früh mit einer gezielten Bewegungs- und Gesundheitsförderung von Kindern zu beginnen.“

(Prof. Dr. Elke Knisel, Institut für Sportwissenschaft, Lehrstuhl Sportpädagogik/Sportsoziologie der OVGU)

Methode

Das Erlernen von motorischen Fertigkeiten bringt den Kindern eine positive Körpererfahrung, welche Sie in den Bewegungsabläufen einer Erlebnislandschaft ausüben können. Nicht nur die Motorik steht bei „KiB“ im Vordergrund, auch soziale, kognitive, psychomotorische, affektive Fähigkeiten kommen zum Tragen. Die entstehenden Bewegungslandschaften werden an das individuelle Lebensumfeld angepasst. Die inhaltliche Gestaltung des Konzeptes untergliedert sich in zwei Aspekte, die für eine frühkindliche Bewegungserziehung von besonderer Bedeutung sind.

  • Die teilnehmenden Kinder sollen durch die Auseinandersetzung mit modernen und neu entwickelten Sport- und Spielgeräten, modernen Materialien wie „imagination playground“ und neuen Multisportgeräten kreative Bewegungslandschaften initiieren und dabei vielfältige Bewegungserfahrungen sowie bewegungsspezifische und soziale Kompetenzen erwerben.
  • Bezogen auf diese modernen Sport- und Spielgeräten haben wir im Rahmen des Konzeptes ein neues didaktisch-methodisches Programm entwickelt, das über den psychomotorischen Ansatz hinaus die Förderung von Selbstbestimmung und Autonomie fokussiert.

Weiteres Vorhaben

Das Konzept wird wissenschaftlich evaluiert und weiter ausgebaut.